Weihnachtsbotschaft von Prälat Dr. Marc Witzenbacher
In seiner Weihnachtsbotschaft in der Christuskirche bringt Prälat Dr. Marc Witzenbacher die große Hoffnung zum Ausdruck, die sich durch die Geburt Jesu eröffne. Denn die Weihnachtsgeschichte erzähle, wie Gott zu uns Menschen kommt, „dorthin, wo du gerade stehst“. Gott sei in Jesus „in jedes dunkle Tal hinabgestiegen und stellt sich an unsere Seite“ und trage uns und alles, was uns belastet in seiner Liebe. Mehr noch: Gott habe versprochen „alles neu zu machen“. Das nehme zwar „unserer Gegenwart nicht den Ernst, aber die Ausweglosigkeit. Was jetzt oft brüchig bleibt, wird einmal heil sein – bei Gott“. Es gäbe viele Bilder von Gott, z.B. den „Schöpfer, der die Sterne in ihren Bahnen hält“. Solche Bilder mögen beeindruckend sein, würden aber kaum helfen, „wenn die Angst vor der Zukunft mir den Atem nimmt“. Dann brauche es jemanden, der sagt: „Ich sehe dich. Ich kenne deinen Weg. Und ich gehe ihn mit dir. Dieser eine ist Jesus Christus.“ Ihn ihm zeige sich Gott selbst. Deshalb lade die Weihnachtsbotschaft zu einem Perspektivwechsel ein: „Nicht von der Welt her auf Gott, sondern von diesem Kind her auf die Welt.“ Im Leben Jesus zeige sich, dass er seine göttliche Autorität „nicht mit Macht, sondern mit Hingabe und Liebe, mit der Hinwendung zu den Ärmsten untermauert“. Das mache deutlich, dass Liebe nicht nur ein schönes Gefühl sei, sondern „die tiefste Bewegung Gottes“. Darum gelte seine Zusage: „Fürchte dich nicht. Ich bin da. Ich bleibe. Du bist zu Hause.“